Pädiatrie

 

Hier besteht die Möglichkeit für Kinder – vom Säugling bis zum Jugendlichen – Hilfe und Unterstützung zu finden. Bei verzögerter Entwicklung, eingeschränkter Selbstständigkeit und Handlungsfähigkeit, sozialemotionalen Schwierigkeiten oder für Kinder mit Behinderung.

 

Fallbeispiele:

A. hat Probleme in der Schule. Er kann den Anweisungen der Lehrerin nicht folgen, verhält sich störend und kaspert viel herum.

B. weigert sich zu klettern, rutschen und schaukeln, er beteiligt sich nicht an den Spielen im Kindergarten.

C. ist ein sehr stilles Mädchen. Sie spricht kaum, hat keine feste Freundin und ist sehr ängstlich.

D. wurde 10 Wochen vor dem Geburtstermin geboren. Seine Bewegungen sind ungeschickt, ihm fällt vieles auf den Boden. Er hat zahlreiche blaue Flecken, weil er sich dauernd anstößt.

 

Eine ergotherapeutische Behandlung kann folgende Ziele und Inhalte verfolgen:

  • Entwicklung,/Wiederherstellung und Erhalt von
    der zur Alltagsbewältigung benötigten Aktivitäten unter besonderer Berücksichtigung der Bereiche allgemeine Aufgaben, d. h. Bewältigung von Einzel- und Mehrfachaufgaben, Benutzen von Gebrauchsgegenständen,
  • der Bewegung und Geschicklichkeit im Alltag, z. B. Grafomotorische Fähigkeiten (schreiben)
  • Erlernen von Kompensationsstrategien
  • Erlernen von Alltags- und Handlungskompetenzen
  • Erlernen kommunikativer und sozial-interaktiver Kompetenzen
  • Verbesserung von Selbstsicherheit und Bewältigungsstrategien
  • Training der Grundarbeitsfähigkeiten
  • Training und Verbesserung der Affektkontrolle
  • Verbesserung und Stabilisierung der Funktionen der Aufmerksamkeit
    und vieles mehr